Auch für die deutsche Regierung arbeiten Spione im Ausland - wenn auch nicht so wie James Bond.Filme über Spione finden viele Leute richtig spannend. Sehr bekannt ist zum Beispiel der Agent 007 namens James Bond. Aber wusstest du, dass es Geheimagenten auch im echten Leben gibt? In den USA ist wohl gerade eine ganze Gruppe solcher Spione aufgeflogen. Mehrere Männer und Frauen wurden festgenommen. Sie sollen für Russland geheime Infos gesammelt haben.
Was die Spione genau gemacht haben, ist noch nicht so ganz heraus. Wahrscheinlich wollten sie in den USA unter anderem mehr über neue Waffen herausfinden. Es wird vermutet, dass die Spione Kontakt zu einem Wissenschaftler aufgenommen haben, der solche neuen Waffen entwickelt. Der wurde dann wohl ausgefragt und vielleicht hat er auch geheime Dinge verraten.
Um nicht aufzufallen, haben die Agenten wie ganz normale Leute auch in verschiedenen Städten der USA gelebt. Sie gingen jeden Tag zur Arbeit und hatten Familien. Manche hatten auch Kinder. Bestimmt wussten ihre Nachbarn nicht, wer da neben ihnen wohnte. Vielleicht ahnten selbst die Kinder nicht, was ihre Eltern machten.
Spione gibt es nicht nur in Russland, sondern auch in anderen Ländern. So setzt die deutsche Regierung ebenfalls Spione des sogenannten Bundesnachrichtendienstes ein, um im Ausland Informationen zu sammeln - zum Beispiel falls die Regierung glaubt, dass es in dem Land Leute gibt, die der Bundesrepublik und den Bürgern schaden wollen. Wenn der Bundesnachrichtendienst den Verdacht hat, dass etwa im Ausland heimlich Atomwaffen hergestellt werden oder Drogen nach Deutschland geschmuggelt werden, schickt er sein Agenten los. Die durchforsten dann Radio- und Fernsehprogramme nach wichtigen Meldungen, überprüfen die Telefonleitungen und E-Mails der Verdächtigen und beschatten sie.
Der wichtigste und größte Geheimdienst der USA ist die CIA. Der Name ist eine Abkürzung für die Wörter "Central Intelligence Agency", was aus dem Englischen übersetzt "Zentrale Geheimdienstorganisation" bedeutet. Auch deren Mitarbeiter versuchen heimlich Informationen zu bekommen, ob die USA etwa von Terroristen bedroht werden. Dabei arbeiten die Agenten manchmal mit brutalen Methoden, weshalb sie schon oft kritisiert wurden.
dpa/wa