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Auch die Pandas kämpfen auf der Welt um ihr Überleben. Statt in freier Wildbahn könnten sie nur noch in Zoos besichtigt werden. (Foto: AP) Auch die Pandas kämpfen auf der Welt um ihr Überleben. Statt in freier Wildbahn könnten sie nur noch in Zoos besichtigt werden.
Foto: AP

Die Erde stirbt aus

Habt ihr schon mal beobachtet, wie ein Feldhamster im Loch seiner Wohnhöhle verschwindet? Oder schon mal den Schrei eines Uhus in der Dämmerung gehört? Wisst ihr, wie groß Springfrösche werden?

Mit ziemlicher Sicherheit wissen das nur wenige von euch. Kein Wunder, denn diese Tiere werden immer seltener. Sie gehören laut Experten zu den bedrohten Arten, die in den nächsten Jahren aussterben können. Dann sind sie einfach weg, auf Nimmerwiedersehen verschwunden.

Das passiert auf der Welt jeden Tag. Laut Experten sterben jeden Tag 130 Tier- und Pflanzenarten aus. Schuld sind die Menschen: Sie fällen zu viele Bäume im Regenwald, sie fischen zu viele Fische im Meer, sie bauen zu viele Häuser und Straßen auf Feldern und Wäldern. Da bleibt zu wenig Platz für die Tiere.

Das ist inzwischen auch den Politikern klar geworden. Daher haben die Vereinten Nationen beschlossen, das Jahr 2010 zum "Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt" zu machen. Die Vereinten Nationen, auch kurz UN genannt, sind ein Zusammenschluss vieler Länder, zu denen auch Deutschland gehört. Am 11. Januar 2010 haben die Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Umweltminister Norbert Röttgen den Beginn des Jahres der biologischen Vielfalt gefeiert.

Mit diesem Titel soll darauf aufmerksam gemacht werden, wie wichtig es ist, dass es viele verschiedene Tiere gibt. Wie viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten es weltweit tatsächlich gibt, können Forscher nur schätzen. Viele vermuten, es seien etwa 15 Millionen. Das ist noch ziemlich viel, könnten jetzt manche sagen. Dann ist es doch nicht schlimm, wenn es manche Tiere nicht mehr gibt. Aber ohne diese Tiere könnte es auch die anderen nicht mehr geben.

Stirbt eine Art aus, hat das nämlich Auswirkungen auf alle andere Tierarten. Gibt es beispielsweise keine Bienen mehr, könnten die Blumen nicht mehr bestäubt werden. Zudem dienen die Bienen den Vögeln als Nahrung. Ohne die Bienen könnten die Blumen sich nicht mehr vermehren und die Vögel hätten nicht mehr so viel zu fressen. So hängt in der Natur vieles zusammen. Deshalb ist es wichtig, dass die Natur und ihre vielen Arten geschützt werden.

Regine Warth