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So viel Schnee. Das ist dem Tiefdruckgebiet Daisy zu verdanken, das derzeit Deutschland beherrscht. (Foto: dpa) So viel Schnee. Das ist dem Tiefdruckgebiet Daisy zu verdanken, das derzeit Deutschland beherrscht.
Foto: dpa

Was ist ein Tiefdruckgebiet?

Wenn Schnee, Eis und Sturm über Deutschland hereinbrechen, liegt das meist daran, dass ein Tiefdruckgebiet über Mitteleuropa hinwegzieht. Tiefdruckgebiete, auch Tiefs genannt, sind - zusammen mit den Hochdruckgebieten - für das Wetter verantwortlich.

Genaugenommen sind Hoch- und Tiefdruckgebiete große Luftpakete. Sie entstehen, wenn die Sonne die Luft erwärmt. Luft über Land wird schneller erwärmt als über dem Meer. Warme Luft ist leicht und steigt auf - und wird prompt oben im Himmel wieder abgekühlt. Dabei zieht sie auf das Meer. Dort sinkt sie ab und drückt danach wieder gegen das Land.

Sinkt die kalte Luft ab, entsteht ein hoher Luftdruck und damit ein Hochdruckgebiet. Steigt warme Luft wieder auf, entsteht ein geringer Druck. Meteorologen sagen dazu Tiefdruckgebiet. Und weil sich die Luft immer von Hoch- zu Tiefdruckgebieten bewegt, entsteht dabei Wind.

Früher haben Meteorologen den Tiefdruckgebieten immer Frauennamen gegeben. Weil sich die Frauen aber dagegen gewehrt haben, wurde 1999 beschlossen, abzuwechseln: Ein Jahr lang werden die Tiefs nach Männern benannt, das nächste Jahr wieder nach Frauen. In diesem Jahr sind - wie der Name "Daisy" schon verrät - wieder die Frauennamen an der Reihe.

Regine Warth