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In der Antarktis kam es zu einem Zusammenstoß: Walfänger rammten Boot von Tierschützern. (Foto: dpa) In der Antarktis kam es zu einem Zusammenstoß: Walfänger rammten Boot von Tierschützern.
Foto: dpa

Walfang-Gegner erleiden Schiffbruch

Wale sollen nicht gejagt werden. Das finden Tierschützer und protestieren immer wieder gegen den Walfang. Manche Aktivisten machen dabei sehr gefährliche Aktionen. So haben am 6. Januar 2010 Walschützer mit einem Motorboot in der Antarktis Schiffe von Walfängern verfolgt. Dabei gab es einen gefährlichen Zusammenstoß.

Das Schnellboot der Tierschützer ist dabei in zwei Teile gerissen worden und gesunken. Den sechs Menschen auf dem Boot ist nichts passiert. Sie konnten sich auf ein zweites Schiff der Tierschützer retten.

Die Walfang-Gegner sind aber jetzt wütend. Sie behaupten, das japanische Schiff habe sie mit Absicht gerammt. Das japanische Forschungsinstitut, dem das Walfangschiff gehört, widerspricht und sagt, die Tierschützer seien Schuld an dem Zusammenstoß. Jetzt soll untersucht werden, wer Recht hat.

Lange Zeit war Walfang in vielen Ländern üblich - auch in Deutschland. Mittlerweile hat die Internationale Walfangkommission beschlossen, den Walfang ganz zu verbieten. Aber drei Länder halten sich nicht daran: Island, Norwegen und Japan.

Die meisten Wale fangen die Japaner. Sie behaupten, sie brauchen die Tiere für die Forschung. Aber Tierschützer glauben ihnen nicht. Sie sagen, Japan will nur das Fleisch verkaufen. Denn in Japan gilt Walfleisch als Delikatesse.

wa/dpa