Das ist die Dachs-Dame Emma. Sie kommt gerade aus ihrem unterirdischen Bau im schleswig-holsteinischen Tierpark Eekholt In freier Natur sieht man ihn nur selten: Der Dachs ist nämlich ein sehr scheues Tier
und nur nachts unterwegs. Jetzt bekommt der Dachs Aufmerksamkeit: Er wurde zum Wildtier des Jahres 2010 gewählt. Entschieden hat das die Schutzgemeinschaft Deutsches Wild in Bonn im Bundesland Nordrhein-Westfalen.
Der Dachs ist das größte Tier in der Familie der Marder und lebt vor allem im Wald. Sein wissenschaftlicher Name ist Meles meles.
Der schwarz-weiß-gemusterte Allesfresser mag zum Beispiel Regenwürmer, Beeren, Früchte und Pilze. Er hat große Füße mit starken Krallen. Damit buddelt er Erdhöhlen. Im Winter hält das Tier in seinem verzweigten Dachsbau oft Winterruhe.
Der Dachs steht unter Naturschutz. Er gehört heute aber nicht mehr auf die Rote Liste, in der die Tiere eingetragen sind, die bei uns vom Aussterben bedroht sind. In den 90er Jahren gehörte er noch dazu.
Seit 1992 wählt die Schutzgemeinschaft Deutsches Wild ein Wildtier des Jahres. Für das Jahr 2009 wählte sie den Igel.
dpa