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Ausschnitt aus dem Buchcover Ausschnitt aus dem Buchcover "Die Pumpernickels"
Foto: dpa

Bücher zum Gruseln und trotzdem Lachen

Eine ganz besondere Monsterfamilie „Die Pumpernickels“ erzählt von ungleichen Monster-Brüdern: Okopogo isst gern Blutwurst und kann es nicht moderig und schlammig genug haben. Sein Bruder Ikopogo hingegen übt lieber Flöte, als mit Spinnen und Ratten zu spielen. Er mag die Sonne - iihh - und Erdbeermarmeladen-Brötchen.

Die Familie kommt aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr heraus. Einmal faucht der Monstervater Ikopogo an: „Leg deine Monsterfüße auf den Tisch, wenn du mit mir redest!“ Er würde Ikopogo am liebsten umtauschen. Da wird der Kleine schrecklich traurig. Zum Glück hat die Monstermutter eine fabelhafte Idee... Viele witzige Bilder machen das Lesen im Buch „Die Pumpernickels“ leicht. (Erhard Dietl: Die Pumpernickels, Arena Verlag, Würzburg, 2009, 84 Seiten, 9,95 Euro, ab 6 Jahren)

Hier kommt Gormy. Gormy ist klein, blau und sehr behaart. Am liebsten klettert er in sein Baumhaus. Dann schaut er aufs Land, wo die Mempfen wohnen, die er so furchtbar gern erschrecken würde.

Seine Eltern behaupten jedoch, er sei noch nicht groß genug. Wie gemein! Dabei sieht das Monster doch abscheulich aus, kann Fratzen schneiden, grölen und seinen Reißzahn fletschen. Tatsache ist aber, dass Gormy bisher noch nicht einmal ein Schaf
erschrecken konnte.

Der kleine blaue Pelzball muss also noch viel üben, bis er das monstermäßigste Monster sein kann. Wir sind dabei - und lachen uns
kringelig über das Buch „Hier kommt Gormy - Auch Monstern will gelernt sein“. (Guy Bass (Text)/Ross Collins (Illu.): Hier kommt Gormy -Auch Monstern will gelernt sein, Dressler Verlag, Hamburg, 2009, 83 S., 8,90 Euro, ab 7 Jahren)

Jetzt hat Joschi den Salat. Eigentlich wollte er seiner Schwester Mizzi nur einen Streich spielen. Nie hätte er sich träumen lassen, dass sein selbst gebasteltes Baby-Gespenst plötzlich lebendig wird. Das Gespenst hat er aus Socken, Gummihandschuhen und einem Handtuch gebaut.

Der Junge hat nun alle Hände voll zu tun: Das Gruselwusel muss versteckt werden, braucht Spinnweben als Futter - und die Langeweile soll Joschi ihm auch ertreiben. Außerdem will es unter Joschis Bettdecke schlafen. Dabei schnarcht es grässlich.

Das lustige Buch „Die Sache mit dem Gruselwusel“ hat viele farbige Bilder. Und es gibt eine Anleitung, wie man ein Gruselwusel selbst basteln kann. (Christine Nöstlinger(Text)/Franziska Biermann (Illu.): Die Sache mit dem Gruselwusel, Residenz Verlag, St. Pölten-Salzburg, 2009, 64 S., 14,90 Euro, ab etwa 6-7 Jahren)

Kunstwerk aus Papier Willkommen im „Hotel Gruselgraus“: Dort geistern Vampire, Skelette, Gespenster und Fledermäuse umher. In dem Pop-up-Buch gibt's viel zu drehen, aufzuklappen und zu ziehen. Und Spaß hat man als Leser auch. Vielleicht wollt ihr solche Figuren wie in dem Buch auch mal selbst basteln.
(Alex Henry (Text)/Antje von Stemm: Hotel Gruselgraus, Gerstenberg Verlag, Hildesheim, 2009, 5 Doppelseiten, 14,90 Euro, ab
7 Jahren)

dpa