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Die alte Glühbirne (links) soll nach und nach durch die Energiesparlampe ersetzt werden. (Foto: dpa) Die alte Glühbirne (links) soll nach und nach durch die Energiesparlampe ersetzt werden.
Foto: dpa

Glühbirne

Am 19. Oktober 1879 ging dem Tüftler Thomas Alva Edison ein Licht auf. Nach vielen Experimenten schaffte er es, dass ein Faden mehrere Tage lang brannte. Das war die Geburtsstunde der Glühbirne, wie ihr sie heute noch in Lampen findet.

Könnt ihr euch vorstellen, dass die Leute damals noch mit Fackeln und Gaslampen Licht machten? Der Amerikaner Thomas Edison wollte das ändern. Mehrere Erfinder und Forscher überlegten zu dieser Zeit, wie man mit Strom Licht erzeugen kann. Aber Edison war der Erste, dessen Glühlampe länger als ein paar Stunden brannte.

Thomas Edisons Glühbirne funktionierte so: Ein gehärteter Baumwollfaden wurde über Drähte mit Strom versorgt. Außerdem saugte Edison mit einer Pumpe alle Luft aus der Glasbirne und verschloss sie dicht. Thomas Edison war ein fleißiger Erfinder. Mehr als 400 seiner Erfindungen sind patentiert. Das heißt, sie stehen unter Schutz, so dass sie keiner einfach nachbauen darf.

Die älteste Glühbirne der Welt hängt in einer Feuerwache in Kalifornien im Westen von Amerika. Sie brannte schon, als Thomas Edison noch lebte. Die Birne ist 108 Jahre alt. Tausende Besucher haben sie schon besichtigt. Da sie in Amerika hängt, ist die Birne von einem Beschluss der Europäischen Union (EU) nicht betroffen. Die EU ist eine Gemeinschaft von 27 europäischen Staaten.

Die EU hat beschlossen, dass die normalen Glühbirnen nach und nach aus den Geschäften verschwinden sollen. Die Politiker meinen, die Glühbirne verbraucht zu viel Strom. Strom zu erzeugen schadet nämlich auch der Umwelt. Zum Beispiel, weil manche Kraftwerke dabei Gase in die Luft pusten, durch die sich das Klima erwärmt. Deshalb sollen Leute Energiesparlampen kaufen, die weniger Strom verbrauchen.

Der Beschluss hat viele Gegner. Sie sagen: Energiesparlampen strahlen mit einem kalten Licht. Außerdem sind sie teurer. Manche kritisieren auch, dass Energiesparlampen schädliche Stoffe enthalten. Man darf sie deshalb nicht einfach in den Müll werfen. Sie müssen wie alte Batterien extra entsorgt werden. Seit der EU-Beschluss in Kraft ist, legen sich viele Menschen einen Vorrat an Glühbirnen an.

wel