Paul auf dem PC
Bild: Lange
Hier könnt ihr euch kostenlos Bildschirmhintergründe herunterladen.
Seitenarchiv
STN
Pauls schönste Seiten zum Durchstöbern
Impressum
Kontakt
 (Foto: Kraufmann) Foto: Kraufmann

Was geschieht mit unserem Müll?

Die Müllabfuhr holt den Dreck zwar ab. Aber weg ist er damit noch lange nicht. Müll lässt sich ja nicht wegzaubern. Im Gegenteil: Er macht jede Menge Arbeit, kostet viel Geld und schadet oft der Umwelt. Hier bekommst du einen Überblick, was mit unserem Müll passiert:

Flacker, flacker:
Eine Menge Müll wird bei uns verbrannt. In vielen Anlagen wird die Energie, die dabei entsteht, genutzt - zum Beispiel um Menschen mit Strom und Wärme zu versorgen. Außerdem wird die Müllmenge kleiner. Nachteil: Beim Verbrennen entstehen unter anderem schmutzige Rauchgase, die man nicht völlig sauber bekommt. Das schadet der Umwelt. Vor einigen Jahren sind die Vorschriften zum Müllverbrennen bei uns strenger geworden. Die Anlagen verschmutzen die Luft jetzt weniger als früher.

Miefender Müllberg: Ein Teil des Mülls wird gelagert - auf einer Deponie. Der Abfall wird auf eine Fläche gekippt und rottet da vor sich hin. Seit einigen Jahren ist dies in Deutschland nur noch nach sehr strengen Regeln erlaubt. Denn im Müll sind schädliche Stoffe. Wenn zum Beispiel der Untergrund zu wenig abgedichtet ist, können Schadstoffe in den Boden oder ins Grundwasser gelangen. Der Müll verbraucht auch viel Platz. Und: Eine Deponie muffelt ziemlich.

Aus Alt mach Neu:
Aus mehr als der Hälfte des Abfalls wird bei uns Neues produziert. Man nennt das Recycling (gesprochen: Riseikling). Der Müll muss dazu in verschiedenen Tonnen getrennt gesammelt werden. Aus altem Papier lassen sich dann etwa neue Schulhefte herstellen. Leere Flaschen werden eingeschmolzen und danach vielleicht zu neuen verarbeitet - oder auch gereinigt und wiederverwendet.

Nachteil: Manche Produkte aus Recycling sind nicht so gut wie die, die aus neuem Material hergestellt werden. Recycling klappt auch nur mit einem Teil des Mülls.

Hier seht ihr, was mit alten Flaschen geschieht:

Grafik: dpa, StN, Fuchs

dpa