Eine Fledermaus im Tierpark Schwarze Berge in Hamburg
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Fledermäuse sehen mit den Ohren
Wie erkennen Fledermäuse in der Nacht eigentlich ihre Beute? Wieso hängen sie oft kopfüber? Und wo leben sie am liebsten? Hier findet ihr Antworten auf diese Fragen.
Fledermäuse können schnell fliegen und dabei geschickt Hindernissen ausweichen. Sie leben gern in dunklen Höhlen oder in Fels-Nischen und kommen nur in der Dämmerung oder nachts hervor.
Weil man in der Dunkelheit nicht viel erkennen kann, nutzen Fledermäuse zum Sehen nachts nicht die Augen sondern die Ohren.
Für die Jagd auf Insekten und andere Beutetiere haben sie ein perfektes Ortungssystem. Sie stoßen sehr hohe laute aus und nehmen deren Echo wahr, wenn die Wellen zum Beispiel auf ein Insekt treffen. Menschen können diese Ultraschalllaute nicht hören. Die Fledermaus aber hört genau, wo und in welcher Entfernung es etwas zu fressen gibt.
Fledermäuse schlafen gern in Höhlen - und hängen dann mit dem Kopf nach unten. Warum? Fledermäuse sind die einzigen Säugetiere die fliegen können. Da ihre Flughaut nicht nur um die Arme, sondern auch um die langen Finger und bis zu den Beinen geht, bleiben nur noch die Füße übrig, um sich festzukrallen - deswegen hängt der Kopf dann nach unten. Außerdem hat die Fledermaus so einen guten Überblick, kann Gefahr schnell erkennen und abhauen.
Fledermäuse sind nahezu weltweit verbreitet, sie kommen auf allen Kontinenten der Erde mit Ausnahme der Antarktis vor. In Europa gibt es etwa 40 verschiedene Arten.dpa / mar