Foto: dpaDas mit dem Wasser ist so eine Sache. Denn eigentlich ist Wasser gar nicht nass. Flüssig ja, aber nicht nass. Es fühlt sich bloß so an. Hört sich schwierig an, ist es aber gar nicht.
Unter deiner Haut sind ganz, ganz kleine Nervenzellen. Manche merken es, wenn du kräftig mit dem Finger auf deinen Arm drückst. Andere Nervenzellen reagieren, wenn du leicht über die Haut streichelst. Wiederum andere springen darauf an, wenn du nur leicht über die Härchen pustest. Und schließlich gibt es noch solche, die Temperaturen wahrnehmen – also ob es kalt oder warm ist.
Alle diese Nervenzellen schicken Signale an dein Gehirn. Das wiederum setzt aus dem ganzen Wirrwarr etwas Sinnvolles zusammen - zum Beispiel das Gefühl, dass Wasser nass ist.
Meistens spritzt Wasser auf die Haut, oder es fließt an dir herab. Manchmal kitzelt das vielleicht, etwa wenn sich Regentropfen an deiner Nasenspitze sammeln. Außerdem ist Wasser oft kalt. Das kann einen manchmal zum frösteln bringen. Oder erfrischen, etwa im Freibad, wenn es heiß ist.
Aus all diesen Reizen auf deiner Haut, so nennen das die Biologen, formt dein Gehirn das Gefühl, dass Wasser nass ist.
Ein kleiner Trick gefällig? Legt dich mal ins warme Wasser in der Badewanne. Bewege dich nicht! Dann fühlt sich das Wasser gar nicht mehr nass an, nur warm.