Foto: APEs gibt viele Möglichkeiten, Strom zu erzeugen: aus Sonnenstrahlen, Wind, Kohle oder Rindermist. Ja, sogar Rindermist kann Strom werden – wenn er zu Gas verarbeitet wird. Ein Gas ist zum Beispiel das, was aus dem Auspuff von einem Auto herauskommt.
Wie aber musst du dir Strom vorstellen? Strom sind viele kleine Wesen auf Wanderschaft. Die Wissenschaftler nennen diese Wesen Elektronen. Klingt komisch, heißt aber so.
Diese Elektronen wandern zum Beispiel im Inneren deiner Taschenlampe. Ein Kabel führt von der Batterie zur Glühbirne, von dort aus führt ein weiteres wieder zurück. Die Elektronen wandern durch dieses Kabel im Kreis herum. Damit tun sie uns Menschen etwas Gutes –sie bringen den Strom zum Fließen. Deshalb leuchtet deine Taschenlampe. Und das ist auch gut - im Dunklen herumtappen macht ja keinen Spaß.
Doch wie entsteht elektrischer Strom in einem großen Stromkraftwerk? Am einfachsten kannst du dir das vorstellen, wenn du an eine Wassermühle denkst. Wassermühlen werden immer an einem Bach gebaut, weil sie ein Mühlrad haben. Das Wasser fließt ständig auf die Schaufeln des Mühlrades – dadurch dreht sich das Rad. Damit wiederum wird ein Generator angetrieben. Der Generator ist eine Maschine. Er verwandelt die Bewegungsenergie des Rads in elektrische Energie. Heute sehen unsere Wasserkraftwerke aber nicht mehr wie alten Holzmühlen aus, sondern wie eine große Betonmauer. Sie stehen auch nicht mehr an Bächen, sondern an Flüssen oder große Stauseen. Damit mehr Strom gemacht werden kann.