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Wie funktioniert ein Skilift?

Skilifte bringen Skifahrer vom Tal auf den Berg. Für einen Lift wird vom Tal bis zum Gipfel ein Seil gespannt. Das Seil ist aus Stahl. Stahl hält sehr viel Gewicht aus. Das ist wichtig, denn ein Lift muss viele Menschen transportieren.

Dieses Stahlseil kann aber nicht einfach am Boden liegen. So würde der Lift nicht funktionieren. Es wird deshalb ein paar Meter über der Erde gespannt. Damit das Seil nicht nach unten sackt, muss es gestützt werden. Deshalb baut man starke Stützen aus Stahl. Sie sehen aus wie der Buchstabe T.

Jeder Lift hat ein einziges Seil. Eine Hälfte bewegt sich immer bergauf, eine immer bergab. Das Seil wird aber nicht von Menschen gezogen. Ein Motor bewegt es automatisch. Ein Lift mit Gondel schafft zum Beispiel vier Meter pro Sekunde. Du musst aber keine Angst haben: Beim Ein- und Aussteigen wird der Lift von selbst etwas langsamer. Damit du genug Zeit hast.

Die Menschen haben ganz verschiedene Lifte erfunden. Da gibt es den Seil-Lift, bei dem sich der Skifahrer an einem Seil festhält. Gleichzeitig kannst du deinen Rücken an einem Bügel anlehnen. Bügel kennst du aus deinem Kleiderschrank – daran hängst du zum Beispiel deine Jacken auf. Nur ist der Bügel vom Seil-Lift viel kräftiger gebaut.

Dann gibt es den Sessellift. Hier hockst du auf einem Sitz. Auf diesem Sitz haben bei großen Sesselliften bis zu acht Personen Platz. Du fährst in dem Sitz ein paar Meter über dem Erdboden zum Gipfel. Keine Angst – der Sitz hängt an einem Stahlseil. Stahlseile halten sehr viel Gewicht aus. Ein Gondellift ist im Vergleich zum Sessellift komfortabler. Hier weht dir nicht der Wind um die Ohren. Denn du hockst in einer abgeschlossenen Kabine.

Die vierte Sorte Lift nennt man Schlepplift. Der heißt so, weil du dir einen Bügel oder Teller an den Po spannst. Dieser Bügel oder dieser Teller zieht dich den Berg hoch. Er schleppt dich also. Bügel oder Teller hängen an einem Seil, das wiederum am Lift befestigt ist. Lifte gibt es noch gar nicht so lang: Vor hundert Jahren mussten Skifahrer noch selbst den Berg hochsteigen.