Foto: dpaRaketen hinterlassen in der Tat keine Löcher in der Erdatmosphäre. Unsere Atmosphäre ist zwar stark wie eine Rüstung. Aber sie besteht im Gegensatz zur Rüstung nicht aus festem Material. Ich kann ihr keine Beule ins Blech hauen – die Atmosphäre ist ein Gemisch aus Gasen. Gase sind weder fest noch flüssig. Sie sind unsichtbar wie der Wind. Eine Rakete kann diesen Gasen nichts antun.
Eher solltet ihr beide euch um die Rakete Sorgen machen. Es ist nämlich gar nicht so leicht, die Erdatmosphäre zu durchqueren. Jeder Körper muss hier den Luftwiderstand überwinden. Stellt euch den Luftwiderstand wie eine Art Gegenwind vor. Deshalb muss eine Rakete eine Form haben, die den Luftwiderstand leicht überwindet. Lang, vorne spitz und unten mit Düsen. Sie sieht dann wie ein Bleistift aus.
Löcher entstehen in der Erdatmosphäre auf andere Weise. Durch Strahlen aus dem Weltall können sich hier kleine Schwarze Löcher bilden. Schwarze Löcher schlucken alles, was ihnen in den Weg kommt. Stell sie dir wie einen Staubsauger vor. Keine Panik: Diese Löcher zerfallen aber innerhalb kurzer Zeit wieder und fügen der Erdatmosphäre keinen Schaden zu.
Dann gibt es noch das Ozonloch. Ozonlöcher sind überall dort, wo die natürliche Ozonschickt stark abgenommen hat. Die Ozonschicht ist ebenfalls Teil unserer Erdatmosphäre. In der Ozonschicht ist von Natur aus viel Ozon. Ozon ist ein Gas, das du nicht sehen kannst. Ozon schützt uns vor den gefährlichen Strahlen der Sonne – den ultravioletten Strahlen. Die Menschen haben nun bis zum Verbot im Jahr 1990 viel FCKW in die Luft gesprüht. Deshalb ist die Ozonschicht vor allem über dem Nord- und Südpol dünner geworden. FCKW war früher unter anderem in Sprühdosen enthalten.