Foto: Fotolia / Anja Greiner AdamWinterzeit ist Erkältungszeit. Dann haben viel mehr Menschen als sonst eine triefende Nase oder einen kratzigen Hals. Rund 200 Mal bekommen Menschen in ihrem Leben eine Erkältung.
Wenn wir eine Erkältung haben, sind meist Viren schuld. Ein Virus ist winzig und kein richtiges Lebewesen wie ein Bär oder eine Fliege. Er kann sich allein nicht vermehren. Er braucht die Hilfe einer Zelle.
Das kann die Zelle eines Menschen, eines Tiers oder einer Pflanze sein. Zellen sind so etwas wie Minibausteine, aus denen sich ein Lebewesen zusammensetzt. In einer solchen Zelle nistet sich das Virus ein. Es zwingt sie, Virenkinder zu produzieren. Dabei wird die Zelle oft beschädigt oder geht kaputt. Wenn das passiert, fühlen wir uns krank.
Viele Viren sind also Krankheitserreger. Sie können ganz verschiedene Krankheiten auslösen, zum Beispiel Schnupfen oder Husten.
Meist nehmen wir sie in Form von Tröpfchen auf. Zum Beispiel niest jemand neben uns und vergisst, die Hand vors Gesicht zu halten. Schwupps, schon schweben die Viren zu uns. Aber keine Panik! Nicht immer werden wir davon krank. Jeder von uns hat so etwas wie eine Körperpolizei in sich: das Abwehrsystem. Das sind winzige Zellen und Stoffe in uns. Sie versuchen, die Erreger zu vernichten. Oft klappt es, manchmal nicht. Es kann sein, dass das Abwehrsystem geschwächt ist, oder es sind einfach zu viele Erreger. Dann werden wir krank.
Auch Bakterien können Halsweh auslösen. Sie sind winzige einzellige Lebewesen und können sogar eine Lungenentzündung auslösen. Zum Glück gibt es Medizin, mit der man sehr viele Bakterien vernichten kann. Und auch nicht alle Bakterien schaden uns. In unserem Körper und auf unserer Haut leben viel mehr Bakterien als wir Zellen haben, also Billionen! Eine Billion ist eine Eins mit zwölf Nullen. Ganz schön viel, oder? Die meisten Bakterien ind sehr nützlich. Sie helfen uns zum Beispiel bei der Verdauung.