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 (Foto: dpa) Foto: dpa

Wieso gibt es die Natur?

Diese Frage ist gar nicht leicht zu beantworten. Gläubige Christen zum Beispiel gehen davon aus, dass Gott unsere Erde und alle Lebewesen auf ihr erschaffen hat.

Forscher versuchen, die Frage etwas genauer zu beantworten. Die Erde unterscheidet sich von den anderen Planeten in unserem Sonnensystem in einem wichtigen Punkt: Auf ihr gibt es Lebewesen. Das können winzige Bakterien sein oder auch Pflanzen, Tiere und wir Menschen.

Die meisten Lebewesen brauchen unbedingt Wasser und Sauerstoff, um zu überleben. Um unsere Erde herum gibt es eine Hülle, die Ozonschicht. Sie sorgt dafür, dass die Luft um uns herum nicht ins Weltall entweicht. In dem Luftgemisch ist unter anderem Sauerstoff, den wir zum Atmen brauchen.

Viele Forscher gehen davon aus, dass es vor mehr als 13 Milliarden Jahren eine riesige Explosion im Weltall gab: den Urknall. Danach, so meinen die Wissenschaftler, haben sich auf der Erde winzige Lebewesen und Pflanzen nach und nach entwickelt. Das hat Millionen von Jahre gedauert. Die ersten Lebewesen gab es sehr wahrscheinlich im Wasser.

Aber die Erde verändert sich ständig. Es gab zum Beispiel Zeiten, in denen es lausig kalt auf der Welt war. Nicht alle Lebewesen haben
das überlebt. Andere konnten sich an die veränderte Umgebung immer wieder anpassen, indem sie sich veränderten.

Zu den ältesten Tieren, die heute noch auf der Erde leben, zählen die Krokodile und die Haie. Farne gehören zu den ältesten Pflanzen.

Was den Urknall wirklich ausgelöst hat, konnten die Forscher noch nicht herausfinden. War das vielleicht doch Gott?

Euer Paul