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Ein Berggorilla (Foto: dpa) Ein Berggorilla
Foto: dpa

Gorilla

Menschenaffen heißen so, weil sie die nächsten Verwandten der Menschen sind. Forscher gehen also davon aus, dass die Menschen und die Menschenaffen gemeinsame Vorfahren haben.
Neben den Gorillas gehören auch Schimpansen und Orang-Utans zur Familie der Menschenaffen.

Wenn sich ein Gorillamännchen auf die Hinterbeine stellt, ist es 1,75 Meter groß. Damit ist es fünf Zentimeter größer als der deutsche Fußballnationalspieler Philipp Lahm.

Auch sonst sind Gorillamännchen sehr beeindruckend. Sie haben einen großen Kopf und die älteren haben sogar graue Haare am Rücken. Deshalb werden sie auch Silberrücken genannt. Fast 300 Kilo bringt so ein Brocken auf die Waage.

Es gibt zwei Unterarten der Gorillas: Die Flachlandgorillas und die Berggorillas. Die Flachlandgorillas leben zum Bespiel in den afrikanischen Ländern Kamerun und Gabun.

Die Berggorillas leben nur noch in drei benachbarten Ländern: in Ruanda, in Uganda und im Kongo. Es gibt nur noch etwa 650 dieser Tiere. Forscher befürchten, dass es in wenigen Jahren keine Berggorillas mehr geben könnte.

Der Grund: Wilderer töten immer wieder Gorillas. Wilderer, so nennt man Leute, die Tiere jagen, obwohl sie es nicht dürfen. Viele Tierschützer setzen sich aber dafür ein, dass der Berggorilla nicht ausstirbt.

Auch die Regierung in dem afrikanischen Land Kongo ist mittlerweile aufmerksamer. Immer wieder kommen Touristen ins Land, um die Gorillas anzusehen. Die Touristen bringen Geld ins Land. Dadurch merken die Herrscher: Die Gorillas sind wichtig für uns.

Die Gorillas in Zoos sind übrigens immer Flachlandgorillas. Berggorillas ertragen es nicht, eingesperrt zu sein. Sonst werden sie krank und sterben.

 
Ein Gorillaweibchen mit seinem Jungen im Bronx-Zoo in New York
Foto: AP
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joep