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 (Foto: dpa) Foto: dpa

Eisvogel

Seinen Namen hat der Eisvogel nicht etwa, weil er sich bei Eis und Schnee besonders wohlfühlt - ganz im Gegenteil. Wenn es sehr kalt ist, sterben die Vögel. Sein Name kommt vermutlich aus dem Althochdeutschen. Das Wort „eisan“ hieß früher schillernd oder glänzend. Die Federn des Eisvogels schillernd blau.

Der Eisvogel frisst hauptsächlich kleine Fische, aber auch Insekten und kleine Frösche. Ihm bei der Jagd zuzuschauen ist sehr beeindruckend. Der kleine Vogel stürzt sich kopfüber ins Wasser. Unter der Oberfläche schnappt er mit seinem Schnabel nach Fischen. Hat er einen, startet er wieder nach oben.

Mit einem hohen, durchdringenden Pfeifton verständigt sich der Eisvogel.

Bis zu 21 Jahre können Eisvögel alt werden. Allerdings schaffen das nur wenige. Die
meisten Eisvögel werden nur etwa drei bis sieben Jahre alt. Am gefährlichsten sind die ersten Monate für Jungvögel: Viele ertrinken, verhungern oder werden gefressen. Nur etwa die Hälfte der jungen Eisvögel wird erwachsen.

Der Naturschutzbund Deutschland hat den Eisvogel zum Vogel des Jahres 1973 und 2009 gewählt.

 
Foto: AP
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