Günther OettingerStefan (11):
Wird der Ministerpräsident Tag und Nacht bewacht?
Oettinger: Ich hab' bei allen öffentlichen Terminen einen Personenschutz dabei. Und natürlich werden auch rund um mein Haus Sicherheitsmaßnahmen getroffen.
Gibt es die Möglichkeit, Herrn Oettinger bei einer Rede persönlich zuzuhören?
Oettinger: Aber klar gibt es die. Ich besuche viele Veranstaltungen bei denen ich Reden halte. Wer mag, kann mich und viele anderen Politiker auch im Landtag hören.
Gibt es wieder so einen tollen IdeenPark in Stuttgart wie letztes Jahr?
Oettinger: Ich habe mich vor einigen Wochen mit wichtigen Vertretern von Unternehmen und Wirtschaftsverbänden getroffen, um über eine Fortsetzung des IdeenParks in Baden-Württemberg zu beraten. Gerne würden im übernächsten Jahr wieder viele Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene zum Basteln, Forschen und Experimentieren einladen und zeigen, was für tolle Sachen man als Ingenieur, Techniker oder Wissenschaftler machen kann. Eine Veranstaltung wie der IdeenPark kostet aber viel Geld. Auch muss genau überlegt werden, wie der „neue IdeenPark“ in Baden-Württemberg aussehen könnte und wo er stattfinden soll. Daher wird sicher noch etwas Zeit vergehen, bis genau feststeht, wie der IdeenPark in Baden-Württemberg fortgesetzt werden kann.
Fabian (8):
Wie sind Sie so erfolgreich geworden?
Oettinger: Ich denke, der Schlüssel zum Erfolg ist, dass man seine Ziele immer verfolgt, auch wenn es einmal nicht so einfach ist. Und dass man immer an sich selbst glaubt. Zudem habe ich meine Arbeit schon immer mit großer Freude und viel Spaß ausgeübt. Das ist ganz wichtig, wenn man erfolgreich sein will.
Wie lange mussten Sie auf die Schule dafür?
Oettinger: Ich habe Abitur gemacht, d.h. ich war 13 Jahre auf der Schule. Im Vergleich zu heute konnte man damals das Abitur noch nicht in 12 Jahren machen. Danach habe ich dann Rechtswissenschaft und Volkswirtschaft in Tübingen studiert.
Haben Sie auch Hobbys?
Oettinger: Mein größtes Hobby ist es, mit meinem Sohn Fußball zu spielen und mit ihm ins Stadion zu gehen. Wenn ich Zeit habe, spiele ich auch ab und an Tennis und im Winter gehe ich gerne Ski fahren.
Mehdi (10):
Hallo Präsident Oettinger, ich wollte schon immer wissen, wie es so als Präsident ist, und was machen Sie?
Oettinger: Ministerpräsident zu sein, ist eine spannende und interessante Aufgabe, die aber auch ganz schön stressig und anstrengend ist und viel Verantwortung mit sich bringt. Als Ministerpräsident hat man viele Termine und Besprechungen, oft von früh morgens bis spät in die Nacht, in denen es um ganz unterschiedliche Themen geht. Zu den Aufgaben gehört insbesondere, gemeinsam mit den Mitgliedern der Landesregierung wichtige Entscheidungen für Baden-Württemberg und die Menschen hier zu treffen Zum Beispiel, dass wir künftig nur noch so viel Geld ausgeben, wie wir auch einnehmen und unseren Schuldenberg abbauen. Denn wir wollen nicht auf Kosten unserer Kinder leben.
Adrian (9):
Macht Ihnen die Arbeit als Ministerpräsident Spaß?
Oettinger: Klar, macht mir die Arbeit Spaß. Wenngleich Politik zu machen, nicht immer ein leichtes Geschäft ist. Denn manchmal muss man auch Entscheidungen treffen, die schwierig sind. Das macht natürlich keine Freude, aber das muss auch sein. Das Schöne an dem Beruf ist wiederum, dass man mit vielen ganz unterschiedlichen Menschen zu tun hat und das Leben in Baden-Württemberg mit gestalten kann.
Felix (6):
Hallo Präsident Oettinger, ich frage mich immer wieso es "SPD" und die "Grünen" gibt und verschiedene Präsidenten? Können sie mir die Frage beantworten?
Oettinger: Ein demokratisches Land wie Deutschland ist ohne verschiedene Parteien undenkbar. Ihnen kommt eine zentrale Bedeutung zu, denn zu den Aufgaben der Parteien gehört es, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in einem Land zu vertreten und durchzusetzen. Aber es haben nun mal nicht alle Menschen die gleichen Interessen, aus diesem Grund gibt es auch unterschiedliche Parteien. Alle Parteien haben einen Vorsitzenden. Es gibt aber viele verschiedene Arbeitsgruppen und auch für Kinder und Jugendliche ist es in einer Partei möglich, sich frühzeitig mit Politik zu beschäftigen.