Ein Giraffenkuh mit ihrem KalbMännliche Giraffen, die Bullen, können fast sechs Meter groß werden und wiegen um die zwei Tonnen! Die Weibchen sind etwas kleiner und leichter. Sie werden Kühe genannt.
Giraffen sind auch unter dem Namen Steppengiraffen bekannt. Die leben vor allem im Osten und Süden Afrikas. Es gibt acht Unterarten. Die erkennt ihr meist an der Musterung ihres Fells. Die Giraffen, die ihr am häufigsten in Zoos sehen könnt, sind die Netzgiraffen. Wie ein Netz ziehen sich helle Linien über ihr rotbraunes Fell.
An was denkt ihr, wenn ihr euch eine Giraffe vorstellt? Also ich muss immer an ihren Langen Hals denken. Der wird immerhin 2,5 Meter lang. Dank ihm können Giraffen mit ihrer Zunge Blätter und Triebe von Bäumen zupfen.
Große Achtung habe ich ja von ihren Babys. Die halten ganz schön was aus. Sie wachsen 420 bis 468 Tage lang im Bauch ihrer Mutter heran. Das ist länger als ein Jahr. Das hat nämlich 365 Tage.
Bei der Geburt legt sich das Weibchen nicht hin wie viele andere Tiere. Und so plumpst das Giraffenbaby aus etwa zwei Metern Höhe auf den Boden. Eine ziemlich harte Art, auf die Welt zu kommen, findet ihr nicht auch? Zehn Monate lang trinkt das Baby dann Milch von seiner Mutter. Aber schon nach drei Wochen knabbert es auch hin und wieder mal Blätter. Mit drei Jahren schließlich können die einstigen Babys selbst Nachwuchs bekommen.
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Das sind Leonie und ihre Mama Kiburi. Das Giraffenjunge kam Ende Juni 2009 in der Stuttgarter Wilhelma zur Welt.
Foto: Wilhelma Bild 1 von 10
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Euer Paul