Ein Eurasischer LuchsDer Eurasische Luchs wird ohne Schwanz bis zu 110 Zentimeter lang. Sein recht kurzer Schwanz erreicht eine Länge von 17 Zentimetern. Männchen werden bis zu 37 Kilo schwer, Weibchen höchstens 29 Kilo.
Der Eurasische Luchs ist auch als Nordluchs bekannt. Es gibt auf der Welt zwei Arten von Luchse: den Eurasischen Luchs, der bei uns heimisch ist, und den nordamerikanischen Rotluchs.
Luchse sind gut zu erkennen. Vor allem ihre dreieckigen Ohren sind auffällig. Sie haben oben an der Spitze schwarze Haare, die ein bisschen an Pinsel erinnern. Luchse können unheimlich gut hören: Sie nehmen sogar das Rascheln von einer Maus wahr, die über 50 Meter entfernt ist.
Der Eurasische Luchs ernährt sich vor allem von Rehen. Aber auch Füchse, Marder, Wildschweine und Mäuse zählen zu seiner Beute.
Luchsbabys wiegen anfangs nur 250 bis 300 Gramm und sind in den ersten beiden Wochen blind. Normalerweise bringt ein Weibchen nach einer Tragzeit von rund 70 Tagen zwei bis fünf Junge zur Welt. In den ersten vier Wochen werden die Kleinen nur gesäugt. Das heißt, sie nuckeln an den Zitzen der Mutter und trinken so eine Flüssigkeit, die voll mit wertvollen Nährstoffen für sie ist. Nach den ersten vier Wochen beginnen sie langsam, auch Fleisch zu fressen.
Früher gab es in Deutschland viele Luchse. Doch Menschen jagten sie. Sie wollten unter anderem den Pelz des Tieres. Außerdem hatten sie Sorge, dass der Luchs so viele Tiere erlegen könnte, dass für sie nicht mehr genug übrig bleibt. Um 1900 rum galt der Luchs in Deutschland als ausgerottet. Mittlerweile gibt es aber wieder Luchse.
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Uahhh, bin ich müde!
Foto: dpa Bild 1 von 6
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Euer Paul